"Kristin Ebner als Aida verfügt über eine kräftige, schön timbrierte, dramatische Stimme, der man auch eine Isolde  zutrauen würde. Sie überstrahlte mühelos auch den stimmstarken und präzise singenden Chor. Auch die innigeren Passagen im Nilakt oder in der Schlussszene gelangen ihr sehr schön". (onlinemerker, Susanne Kittel-May, 1.9.2019.)

 

"Weil Chor und Solisten - die dramatisch fokussierte Kristin Ebner (Aida) auf hohem Niveau singen... stellt sich eine besondere musiktheatralische Unmittelbarkeit ein." (Süddeutsche Zeitung, Klaus Kalchschmid, 1.9.2019.)

"Musikalisch genügt die Aufführung höchsten Ansprüchen(...)

        Kristin Ebner gibt als Aida ihr umjubeltes Rollendebüt (...) 

        Hochemotionales, politisches Operntheater mit hohem intellektuellem

        Anspruch." (Herbert Henning: Internationales MusikTheater-Magazin

        ORPHEUS 02/2018.)

"Davies' "Das Medium" ist ein extremes Stück. Ein 50-Minuten-Monolog, der von einer Sängerin alleine, ohne ­jede Begleitung bestritten wird. Man folgt der Protagonistin in die Abgründe ihres Wahnsinns. Ein Kind ist verschwunden. Hat sie es ermordet? Oder ist es ihr eigenes Schicksal, das sie erzählt? Das Medium fantasiert sich in verschiedenste Rollen hinein, sie ist mal arme Sünderin, mal Hausherrin, Dienstmagd, Lustobjekt oder Mordopfer.

Für die Sopranistin Kristin Ebner wird "Das Medium" vermutlich eine ihrer Paraderollen. Mit vollem Körper- und Stimmeinsatz schaffte sie es, das Publikum in die Welt dieser armen Irren hineinzuziehen. Das konnte beklemmend und bisweilen fast schmerzlich intim sein. Vor allem war es intensiv. Wie sehr einen diese Geschichte in ihren Bann schlug, merkte man nach gut einer Stunde beim Blick auf die Uhr. Was, schon vorbei?" (Ilja Stephan, Hamburger Abendblatt, 16. Mai 2017.)

 

 

"Grandiose 50 Minuten für eine Sängerin – ohne jede Begleitung
Das ist ein ganz anderer Grundton als der des ersten Teils dieses sehens-und hörenswerten Opernabends. In dem nämlich herrscht die Verzweiflung, die Auflösung einer Persönlichkeit und ihrer Erinnerungen. „Das Medium“ stürzt in seinen endlos kreisenden Gedanken immer wieder in schwarze Abgründe. Was immer geschehen ist, wir erfahren es nicht. Kindsmord? Missbrauch? Intrigen? Es ist ein undurchdringliches Gespinst, unter dem die Akteurin leidet, das ihr den Atem nimmt, aus dem sie immer wieder kurz entkommt, um umso tiefer hinein gezogen zu werden. Ein pechschwarzes Werk, bei dem am Ende kein „Gerettet!“ gerufen werden kann.
Der Brite Peter Maxwell Davies ist der Komponist dieser Psycho-Tragödie; er setzt virtuos passend zu den Gemütsverfassungen der Akteurin illustrative Zitate ein, Kinderlieder, Choräle, hochexpressive Ausbrüche, Sprechgesang. Eine Wahnsinnsherausforderung, eine grandiose Leistung für eine Sängerin ohne jede instrumentale Begleitung – 50 Minuten Musik und Darstellung, die unter die Haut gehen, die Zuhörer packen und kräftig durchschütteln. Dafür sorgt die hochdramatische Sopranstimme von Kristin Ebner, die den kräftezehrenden Gesangs- und Gefühlsmarathon brillant absolviert. Da muss im Publikum erst mal durchgeatmet werden, bevor vor der Pause der hochverdiente Applaus aufbrandet" (Kulturport, Hans-Jürgen Fink, 15. Mai 2017.)

 

 

       "stimmgewaltig präsente Rosalinde" (Süddeutsche Zeitung, 3.2.2017)

 

"Kristin Ebner gestaltete dann die Senta-Ballade aus Wagners "Fliegendem Holländer" mit ebenmäßgen Kantilenen und klarer Höhenlage. Poetische Momente wurden hier facettenreich ausgekostet.(…)Eine weitere gesangliche Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr erreichte die begabte Kristin Ebner als jugendlich-dramatischer Sopran bei „Isoldes Liebestod“ aus „Tristan und Isolde“ von Wagner. Nicht nur der sprachphilosophische Duktus des Werkes wurde dabei voll erfasst, sondern auch die Kontur der Leitmotive – beispielsweise beim tatsächlich eingetretenen Todesmotiv. Und der sensibel agierende Pianist Thomas-Michael Gribow unterstützte die Sängerin in der sphärenhaften Gestaltung der harmonischen Welt zwischen g-moll und Des-Dur. Große Talente von morgen – hier konnte man sie erleben." (Alexander Walther, Der Neue Merker, Abschlusskonzert des Meisterkurses Siegfried Jerusalem, Stadthalle Bayreuth, 14. August 2016.)

 

 

"Gefühlvolle Dramatik...Die junge Sopranistin Kristin Ebner zeichnet sich mit ihrer großen, geradlinigen und im ganzen Klangspektrum gleichmäßig voluminösen, raumfüllenden Stimme als dramatische Gesangstragödin und sängerische Walküre aus". (...)

"Kristin Ebner brillierte in den Arien, die auch Wilhelmine Schröder-Devrient liebte und die sie auszeichneten. Szene und Arie der Agathe (...)von Carl Maria von Weber geben Raum für fein geschliffene differenzierte Temperamente innerhalb einer Charakterstudie." (...)

"Begeisterte Kristin Ebner in den bisherigen Liedern vor alle mit ihren transparenten Koloraturen und ihrer gefühlvollen Dynamik, so blühte ihr Sopran in der Bravourarie "Casta Diva" der "Norma" aus der Oper Vincenzo Bellinis im Belcanto voll auf." (...)

"Im zweiten Teil (...) konnte die Sängerin ihre wunderbare reife, runde und warme Stimme in vollem dramatischen Volumen zur Geltung bringen. Rezitativ und Arie der Leonore aus (...) "Fidelio" war ein lyrisches Vorspiel zu den folgenden Arien von Richard Wagner." (...)

"Gar nicht "Mild und Leise" verabschiedete sich die Sängerin nach großem Applaus des handverlesenen kundigen Publikums, nach Trampeln und Bravorufen mit einer schreiend effektvollen Arie von Wagners "starken Frauen" der germanischen Mystik." (Dr. Peter Müller, Neue Presse, Hommage an Wilhelmine-Schröder-Devrient, Landestheater Coburg, 13. September 2015)

 

 

"Zuletzt gefiel Kristin Ebner mit voluminösem Sopran bei Isoldes Schlussgesang „Mild und leise“ aus dem 3. Aufzug (2. Szene) von Wagners „Tristan und Isolde“. Hier ließ sie die aus den vier Halbtonschritten des Liebesmotivs erweiterte Harmonik zu einer wahren Zauberblüte anschwellen." (Alexander Walther, Online Merker, Abschlusskonzert Meisterkurs Bayreuther Festspiele, Stadthalle Bayreuth, 2. August 2015)

 

"Schon in Dvoráks schauriger Tondichtung zeigt sich, zu welcher beeindruckenden Klangentfaltung das in riesiger Besetzung angetretene Ensemble in der Lage ist. Mit der kurzfristig eingesprungenen Kristin Ebner konnte eine Solistin verpflichtet werden, die im Strauss- und Wagnerfach ihren Weg machen dürfte." (...) Eine so gesunde und volle Stimme ist nicht oft zu erleben. " (Benedikt von Bernstorff, Der Tagesspiegel, A. Berg: Sieben frühe Lieder, Konzerthaus Berlin, 10.7.2015)

 

"Die Überraschung und Entdeckung des Abends ist die Sopranistin Kristin Ebner. (...) Kristin Ebners hochdramatischer Sopran verbindet Wärme und Dramatik, kann leidenschaftlich aufblühen bis zu erregenden Spitzentönen und hat auch die erforderliche Tiefe." (Horst Roediger, Livekritik, P.I.Tschaikowsky: Eugen Onegin, Tatjana, Berliner Symphoniker, 11.2.2014.).